Berufserkundung, Betriebserkundung und Praktika

 

Möglichkeiten der Berufs- und Arbeitswelterkundung in der DG

Die Berufswahl ist ein lebenslanger, kontinuierlicher Prozess und Bestandteil des lebenslangen Lernens. Gerade der Kontakt des Schülers bzw. des Jugendlichen mit der Berufs- und Arbeitswelt fördert dies. Es genügt nicht, dass die Berufs- und Arbeitswelt nur „vermittelt“, bzw. aus „2. Hand“ erlebet werden, sie müssen auch erfahrbar werden.

Das gilt nicht nur für Schüler, die in unterschiedlichen Organisationsformen im Rahmen von Praktika und Betriebserkundungen fachliche oder überfachliche Entwicklungsprozesse durchlaufen, sondern auch für Lehrer. Diese erhalten durch Lehrerbetriebspraktika sinnvolle Anregungen für den Unterricht, auf die sie die Schüler im Unterricht bestmöglich vorbereiten. Viele Betriebe öffnen sich bereits jetzt, um sowohl Jugendliche als auch Lehrer zu empfangen, um ihnen einen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt vor Ort zu gewähren.

Die Arbeitsgruppe des Studienkreises Schule und Wirtschaft legt mit unten angeführtem Dokument eine Bestandsaufnahme der Möglichkeiten vor, die für Schüler und Lehrer existieren, um mit der Betriebs- und Arbeitswelt in Kontakt zu treten. Ziel dieses Leitfadens ist einerseits, der Schule und dem Einzellehrer, andererseits dem Betrieb und Unternehmen Hilfestellung zu leisten, diese Kontakte bestmöglich zu organisieren.

Der gesamte Leitfaden soll idealerweise als Ausgangspunkt einer ständigen Weiterentwicklung im Bereich Berufs- und Arbeitswelterkundung dienen. Der Aufbau dieses Dokuments umfasst im Teil I die Definition der Begriffe Berufserkundung, Betriebserkundung und Praktika. Im Teil II werden diesbezügliche Beispiele näher erläutert, die in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) schon Anwendung finden.

Zur besseren Übersicht wurde die folgende Aufteilung vorgenommen:

Nach dem Motto "von der Praxis für die Praxis" stehen die im Teil III als Anlage aufgezählten Dokumentvorlagen hier in einer bearbeitbaren, digitalen Version zum Download zur Verfügung.

Anlage 1.1 Berufserkundung Vorbereitung in der Schule >
Anlage 1.2 Berufserkundung Anschreiben >
Anlage 1.3 Berufserkundung Dankesschreiben >
Anlage 2.1 Betriebserkundung Vorbereitung in der Schule >
Anlage 2.2 Betriebserkundung Anschreiben >
Anlage 2.3 Betriebserkundung Dankesschreiben >
Anlage 3.1 Fachspezifische Praktika Merkmale und Ablauf >
Anlage 3.2 Praktika Anschreiben >
Anlage 3.3 Praktika Universalvertrag >
Anlage 3.4 Praktika Dankesschreiben >
Anlage 3.5 Arbeitsplatz Auskunftsblatt >
Anlage 3.6 Praktika Kalender Anlage1 zum Vertrag >
Anlage 3.7 Praktika Mappe KFZ - Mechatronik >
Anlage 3.8 Praktika Bewertungsbogen >

 Den Abschluss des gesamten Leitfadens macht im Teil IV das Empfehlungsschreiben des Studienkreises "Praktikum von Sekundarschülern in Betrieben" aus dem Jahre 2001.

An diesem Projekt haben mitgewirkt:

•    Franz-Joseph Aretz, RSI
•    Patrick Bonni, IAWM
•    FC Bourseaux, Kabelwerk Eupen
•    Monika Colles, MG
•    Ruth De Sy, Ministerium der DG
•    Verena Greten, Ministerium der DG
•    Erwin Heeren, Arbeitsamt der DG
•    Volker Klinges, IHK und AAV
•    René Murges, TI
•    Miguel Pelegrin, IAWM
•    Denise Rennertz, ZFP
•    Gisela Stoffels, BIB
•    Guido Theissen, RSI
•    Liliane Thomas, RSI

 

Das Praktikum im Unternehmen - Ein Leitfaden der FRMBW asbl

Dieser Praktikums-Leitfaden hat zum Ziel, dem Unternehmen den praktischen Ablauf, die Integration von Praktikanten sowie die Durchführung von Praktika zu erleichtern. Dem Unternehmens-Praktikum wird in der Unternehmerwelt bei den politischen Entscheidern, im Unterrichtswesen und in der Ausbildung eine größere Aufmerksamkeit gewidmet.

Hier geht's zum Praktikums-Leitfaden >