ARCHIV - Veranstaltungen & Events

 

Besuch des Industriegebietes CHEMELOT und der Firma SABIC in Geleen (NL)
am 17. Januar 2012 und am 22. April 2014.


In Europa ist die Firma SABIC einer der wichtigsten Kunststoffhersteller, der sich mit chemischen und innovativen Entwicklungen befasst und 6.000 Personen beschäftigt.
Neben der Niederlassung in den Niederlanden, in Bergen-op-Zoom, ist das Hauptbüro in Sittard angesiedelt. An verschiedenen Herstellungsorten befinden sich auch Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, u.a. in den Niederlanden, in Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich, Belgien und Spanien.

>> mehr


 

"ZUKUNFT E" ...  wie Elektrik, Elektronik, Energie, ..." ...


Seit einigen Jahren organisiert der Studienkreis Schule & Wirtschaft Aktionstage, um bestimmten Branchen die Möglichkeit zu geben, sich der breiten Öffentlichkeit, aber vor allem Jugendlichen und ihren Eltern als eine attraktive Studien-, Ausbildungs- und Berufswahl zu präsentieren.

Der Schwerpunkt wird dabei auf die MINTH-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Handwerk) gelegt. Die bisherigen Aktionstage zu Chemie bzw. Metall und Medien, ermöglichten es jeweils mehreren hundert Jugendlichen und Eltern, sich zu informieren.

Der nächste Aktionstag des Studienkreises Schule und Wirtschaft findet am Sonntag, dem 23. März 2014 von 11:00 bis 17:00 Uhr statt. Diesmal zum Thema Elektro-, Elektronik- oder Energietechnikberufe.
Nähere Auskünkte und weiter Informationen folgen in Kürze.


>> Pressebeitrag der Preisverteilung  im GrenzEcho
>> weiter


 

Lebensmittelberufe - Vielfalt, die man schmeckt!

Wusstest du, dass der Lebensmittel- und Getränkesektor in Belgien der größte industrielle Arbeitgeber mit 96.700 Beschäftigten oder 17,6 % der Stellen in der Industrie ist?

Die Berufsmöglichkeiten sind zahlreich und vielseitig: vom Landwirt bis zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandel, vom Bäcker bis zum Lebensmittelchemiker. Gearbeitet wird in kleinen Handwerks- und Gastronomiebetrieben bis hin zu Großunternehmen. So vielfältig wie die Berufe, sind auch die Ausbildungsmöglichkeiten.

Wenn dich ein Job interessiert, stehen natürlich viele Fragen im Raum. Welche Ausbildung, welches Studium ist nötig? Wie realistisch ist mein Berufswunsch? Schätze ich meine Fähigkeiten richtig ein? Wie steht es um die beruflichen Perspektiven, meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

Unter www.dglive.be/lebensmittelberufe findest du viele Antworten auf deine Fragen!

Wolltest du schon mal ein Lebensmittelunternehmen von innen sehen? Wissen, wie Schokolade verarbeitet wird? Wie aus Milch Joghurt wird?

Am 1. Juni kannst du mehr dazu erfahren. Die DG lädt dich ein die Molkerei Walhorn oder Ortis und das Ausbildungszentrum Formalim zu besichtigen. Anmeldung und Infos unter: www.dglive.be/lebensmittelberufe.


 

KAE-Sekundarschule trifft Vertreter der hiesigen Wirtschaft

Einen außergewöhnlichen pädagogischen Konferenztag erlebten die Lehrer und Erzieher der Sekundarschule des Athenäums Eupen. Die Zusammenarbeit der Schulgemeinschaft  mit der hiesigen Wirtschaft erweitern, neue Impulse zur Motivation der Schüler suchen, praxisbezogene Ausbildungswege ausloten waren nur einige der Ziele an diesem Tage.

Nach einer Betriebsbegehung des Unternehmens „Laboratoires Ortis“ stellte im Vormittag der Firmenchef Michel Horn – ein ehemaliger KAE-Schüler - seine Firma und die Philosophie des Familienunternehmens vor.

Danach traf das Kollegium der Schule auf 13 Vertreter der hiesigen Wirtschaft. In einem lockeren Austausch wurden erste Kontakte geknüpft und Wege der Kooperation gesucht. In einer Zielscheibenevaluation am Ende des Tages drückten sowohl das Kollegium als auch die Wirtschaftsvertreter den Wunsch zur Nachhaltigkeit dieses ersten Treffens aus. Auch Unterrichtsminister Oliver Paasch besuchte die Veranstaltung und informierte sich bei den Teilnehmern über den Verlauf. Das Pilotprojekt war von der Schulleitung in Zusammenarbeit mit dem Studienkreis Schule und Wirtschaft organisiert worden.

>> Bildergalerie


 

Interview mit TI-Werkstattleiter René Murges

Das falsche Bild vom technischen Beruf beginnt bei den Eltern.

Die Wirtschaft in Ostbelgien sucht händeringend nach Fachkräften. Der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs nimmt vielfach alarmierende Züge an.

Zuletzt absolvierten fünfundzwanzig Schüler ihr technisches Abitur am Technischen Institut der Bischöflichen Schule St. Vith (www.bsti.be), was einen Schnitt von nur drei Schülern pro Abteilung (Fachrichtung) ergibt.
Die Infrastruktur im TI kann sich sehen lassen. Das Problem liegt aber darin, dass nur wenige Schüler z. B. ein Abitur in Elektronik machen. Das gibt zu denken. Die Industrie sucht Facharbeiter, die Technische Schule sucht junge Leute.

Wir befragten den Werkstattleiter der bedeutendsten technischen Lehranstalt in der Eifel, dem Technischen Institut von Sankt Vith. René Murges war acht Jahre lang KFZ-Elektriklehrer und leitet seit einem Jahr die Werkstätten. Der 36-jährige Pädagoge stammt aus Berterath und erhielt sein Mittelschuldiplom am Bischöflichen St. Marien-Institut in Büllingen. „Ich wollte danach sofort in die Lehre gehen, aber meine Lehrer drängten mich, zunächst das Abitur zu machen.“ Trotzdem absolvierte er eine Lehre als Automechaniker und war anschließend vier Jahre lang als Rennmechaniker in Hasenvenn beschäftigt. Nach einer fast einjährigen Ausbildung in Grace-Hollogne in „Mécanique en performance“ machte er seinen Meister in Autoelektrik und arbeitete in einer Werkstatt in Recht. Danach gab er Meisterkurse beim Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes (ZAWM). So gelangte er schließlich als Lehrer an die Bischöfliche Schule St. Vith und erhielt im Jahr 2000 seine Lehrbefähigung.

>> zum vollständigen Interview auf der Webseite des Pfarrverbands Bütgenbach-Berg Weywertz